Make Racists Afraid Again – Mobi.

Die letzten Wochen, Monate und beinahe das ganze Jahr waren geprägt von ständiger Rotation. Ständigem Reagieren auf das, was vom politischen Gegner und Klassenfeind ausging. Betrachtet mensch sich die teils sehr ausführlichen recherche-Jahresrückblicke rechter/faschistischer Aktivitäten in unserem direkten Einzugsgebiet (z.B. hier), wird schnell bewusst, wie viel an reiner Zeit alleine auf das Reagieren verwendet werden musste.

Viele Genoss*innen haben diese Situation als aufzehrend beschrieben. Bezeichnend hierbei ist vor allem der Aufwand der bezüglich der AfD Kampagne zur Landtagswahl betrieben wurde. In allen Bundesländern, in denen gewählt wurde haben sich Genoss*innen an der Organisation und dem vielfältigen Protest gegen die Neofaschist*innen beteiligt. Gerade im Osten war es der III. Weg mit seiner Ausdehnung rund um Plauen, im Norden die Restrukturierung der GIDA-Ableger, in Bayern – die Bayern und in Hessen und Rheinhessen die Mischung aus AfD, Identitären und AKK um nur einige Beispiele zu nennen, was die Genoss*innen in ständiger Arbeit hielt.

In der Nacht vom 09.12 auf den 10.12.2016 wurde das Prject.Shelter von Rassist*innen angegriffen. Die Räume des selbstverwalteten Cafés wurden beschädigt. Ein Drohschreiben hinterlassen. Im gleichen Zeitraum erfolgten mehrere Naziangriffe auf linke und linksradikale* Strukturen in Berlin. In Chemnitz und Rostock kam es auch zu Angriffen auf Projekte durch Nazis.
Wir sehen uns mit immer aggressiver auftretenden Gegner*innen konfrontiert und vermeintlich sichere Kieze haben ihre abschreckende Wirkung auf Nazis und Repressionsapparat eingebüßt. Vielmehr werden sie immer gezielter angegriffen und eine in Lethargie verfallene Szene muss sich diesen Realitäten stellen.

Außerdem steht 2017 eine Bundestagswahl an. Die rassistische Abschiebepraxis der Regierung nimmt immer abstrusere Dimensionen an und Bilder wie aus Clausnitz, Heidenau oder Freital werden uns ohne aktive Gegenarbeit nicht erspart bleiben.
Und hier setzen wir an, wir müssen Nazis und Rassist*innen zeigen, dass sie sich aus unseren Städten, Kiezen, Vierteln, Vereinen, Unis, Betrieben, Kitas und Schulen und sonstwo zu verpissen haben.
Dieses gepflegt-proletarische fuck-off darf allerdings nicht zu klein Ausfallen, vielmehr muss es Prävention statt Reaktion sein.
Auch wir greifen daher gerne die Kampagne der Genoss*innen von Antifa United FFM auf, um zu zeigen, was wir von Nazis, Rassisit*innen und Faschist*innen halten.

Daher rufen wir zur Teilnahme an der Antifa-Demonstration am 25.02.2017 um 16Uhr am Frankfurter Südbahnhof auf.
Am 14.02 wird es im Vorfeld der Demonstration einen Mobi-Vortrag um 19Uhr im Haus Mainusch Geben (mit Küfa).
Make Racists Afraid Again!